Die Maisernte ist eingebracht, doch die auf dem Feld verbleibenden Stoppeln können zu einem idealen Überwinterungsort für Schädlinge und zur Verbreitung von Pilzkrankheiten werden. Daher ist das Einarbeiten der Maisreste nach der Ernte nicht nur eine Maßnahme zur Aufräumung des Feldes, sondern auch eine wichtige Vorbeugungsmaßnahme gegen Probleme im nächsten Jahr.
Einer der wichtigsten Mais-Schädlinge in Europa – Maisstängel-Feuerkäfer (Ostrinia nubilalis). Seine Larven bohren sich in die Maisstängel ein, wandern im Inneren nach unten und können das Pflanzengewebe schädigen. Dadurch werden die Stängel geschwächt, die Pflanzen können umknicken oder abbrechen, und die Schäden bieten einen Nährboden für Pilzinfektionen.

Der Schädling überwintert gerade in den Maisresten
Das größte Problem bleibt auch nach der Ernte bestehen. Die Larven des Maisstängelbohrers können an den Stängelbasen und in anderen auf dem Feld zurückbleibenden Maisresten überwintern. Im Frühjahr entwickeln sie sich weiter, verwandeln sich in Puppen und später in Falter, die einen neuen Schädlingszyklus einleiten.
Je mehr unbeschädigte und hohe Maisstängel daher auf dem Feld stehen bleiben, desto mehr geeignete Orte gibt es für die Larven, um bis zur nächsten Saison zu überleben.

Genau hier spielt eine wichtige Rolle Mulchen. Durch das tiefe und intensive Zerkleinern der Maisstoppeln werden die Hohlräume in den Stängeln aufgebrochen, in denen sich die Larven verstecken. Diese verlieren dadurch ihren Schutz, und Fein zerkleinerte Pflanzenreste beginnen schneller zu verrotten.
Maisstängelbrand und Fusarium – ein zusammenhängendes Problem
Die vom Schädling befallenen Stängel schaffen ebenfalls günstige Bedingungen Fusarium dass Pilze dieser Gattung in die Pflanze gelangen. Diese Pilze können nicht nur die Qualität der Ernte beeinträchtigen, sondern auch Mykotoxine bilden, die für die Beurteilung der Qualität von Getreide und Futtermitteln von Bedeutung sind.
Darüber hinaus, Fusarium können auch auf Mais-Pflanzenresten zurückbleiben. Daher ist eine gute Das Zerkleinern trägt dazu bei, die Zersetzung zu beschleunigen und die Anzahl der Infektionsherde auf dem Feld zu verringern.
Das im Video gezeigte Mulchgerät eignet sich hervorragend zum Zerkleinern von Mais und für andere Arbeiten:
Auch die Qualität des Mulchens ist wichtig
Es reicht nicht aus, einfach nur über das Feld zu fahren. Wichtig ist, dass die Maisstängel so fein wie möglich und so gleichmäßig wie möglich zerkleinert werden, da gerade in den unteren Stängelabschnitten die Larven des Schädlings überwintern können.
Müthing-Mulchgeräte dienen der intensiven Zerkleinerung von Pflanzenresten und deren gleichmäßiger Verteilung über die gesamte Arbeitsbreite. Je feiner die Pflanzenreste sind, desto größer ist ihre Kontaktfläche mit dem Boden und desto schneller setzen die Zersetzungsprozesse ein.
Das Mulchen nach der Maisernte hat also folgende Vorteile:
- die Anzahl der Überwinterungsorte des Maisstängelkäfers zu verringern;
- Maisstängel und Stoppeln schneller zu zerkleinern;
- verringern Fusarium das Risiko einer anhaltenden Infektion;
- den Acker für eine reibungslosere weitere Bodenbearbeitung vorbereiten.

Nicht nur ein aufgeräumtes Feld
Das Mulchen von Maisstoppeln ist eine vorbeugende Maßnahme, deren Ergebnis nicht nur am selben Tag von Bedeutung ist. Eine qualitativ hochwertige mit einem Mulcher Zerkleinerte Pflanzenreste bedeuten weniger geeignete Überwinterungsorte für Schädlinge, eine schnellere Zersetzung der Pflanzenmasse und ein geringeres Risiko der Ausbreitung von Krankheiten.
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